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Am Donnerstag, dem 16.9.10 erhalten wir am Nachmittag einen Anruf von unserer Tierarztpraxis. Es wird eine Katzenamme benötigt für 7 inzwischen mutterlose Kitten, die ansonsten keine Chance mehr haben würden. Wir bitten um einen kurze Bedenkzeit, wohl wissend, daß fast jede Stunde zählt, denn die Kitten sind zu diesem Zeitpunkt bereits 36 Stunden unversorgt.


Was war denn eigentlich geschehen? Am Montag, den 13. 9.10 wurden die 7 wunderschönen Kitten geboren , und ihre Mutter versorgte sie , so daß sie zumindest die so kostbare Kolostralmilch aufgenommen haben. 2 Tage später, am Mittwoch Morgen machte die Mutter einen Spaziergang, von dem sie leider nicht mehr zurückkam. Die kleinen Katzenkinder waren seitdem nicht mehr gestillt worden.


Wir beschließen, es zu versuchen und teilen es auch der Besitzerin der Mutterkatze mit, die uns gegen 19.30 die 7 Waisenkinder bringt. In einem Wäschekorb auf einer dicken Wolldecke ,gewärmt durch eine große Wärmflasche haben sie den Transport gut überstanden.Außerdem staunen wir darüber, daß die 7 Kleinen noch recht warm sind und sogar noch einigermaßen vital .


.So breiten wir eine dicke Decke in dem vorgeheizten Zimmer unsrer Tochter Lea aus und stellen unsrer Katze Scarlett die Kinderschar vor. Ihr gilt unsere größte Hoffnung, da sie noch Kitten großzieht, die wohl schon 12 Wochen sind, aber dennoch über genügend Milch verfügt. Scarlett beäugt die Kitten misstrauisch, und auch die Besitzerin der vermissten Katzenmutter ist ihr nicht geheuer.So verlassen wir das Zimmer und hoffen auf ein Wunder. Um die Annäherung nicht zu stören werfen wir nur gelegentlich von draußen Blicke in Leas Zimmer.Es ist inzwischen schon 20.30 und Scarlett sitzt nach wie vor gelangweilt und mürrisch auf der Fensterbank und wirft uns böse Blicke zu. Zwischenzeitlich hat es sich Leas Katze Lilli im Flur gemütlich gemacht und verfolgt aufmerksam das Geschehen in Leas Zimmer.Als wir einmal kurz die Tür öffnen ,nutzt die gute Lilli diese Situation.


Sie wirft sich auf die Decke mit den Babys und beginnt eins nach den anderen abzuschlecken. Wir sind überwältigt, können es kaum fassen und erhoffen und erbeten nur eins, daß Lilli bald wieder Milch produziert, um diese wunderbaren Kitten am Leben zu erhalten.


Ganz so aussichtslos erscheint uns dieser Wunsch nicht, denn Lilli hatte ihre Babys vor ca. 3 Wochen tot geboren. Außerdem hat sie bereits einige Würfe mit viel Liebe und größter Sorgfalt aufgezogen.


Wir entschließen uns Lillis Bemühungen dahingehend zu unterstützen, daß wir so lange beifüttern bis die Milchproduktion wieder voll in Gange kommt.


Lillis Bemühungen sind vorbildhaft und rühren unsere Herzen.Lilli weiß offensichtlich sehr genau ,worum es geht und sie geht vorbehaltlos an diese große Aufgabe heran ohne an sich und Ihre Bedürfnisse zu denken. So mancher Mensch könnte sich bei ihr eine Scheibe abschneiden.


Wir jedenfalls hier sind beeindruckt von einer solch aufopfernden Liebe. Lillis Brustwarzen sind am ersten Tag vom Saugen der Kleinen gerötet , und sie reagiert empfindlich auf Abtasten


Dennoch macht sie selten Pause von ihren Kleinen.Sie lässt sie saugen, sie wärmt sie und sie massiert sie nach dem mein Mann zugefüttert hat.Am Freitag Abend die Kitten sind 24 Std. in Lillis Obhut können wir aufatmen.Alle saugen kräftig und Lilli bekommt dementsprechend immer mehr Milch.Wir sind sehr erleichtert und sehr gespannt, wie sich alles weiterentwickelt. Wir freuen uns schon riesig, wenn die Kleinen ihre Augen öffnen werden.


Zur zeit haben die Winzlinge ein Gewicht von 100g.Wir wiegen sie täglich und schauen stündlich nach ihnen.Wenn ihr mehr über die Entwicklung dieser bildhübschen Adoptivkinder erfahren wollt, so ruft unsere Homepage regelmäßig auf. Wir werden euch weiter auf dem laufenden halten


Sonnabend/Sonntag, 25. September 2010 • NEZ
Die Retterin in der Not: Katze Lilli Familie Scheer nahm sieben mutterlose Katzenbabys auf


IHLIENWORTH. Die vier Flausch­knäuel sind eine gute Woche alt. Ihre Augen sind noch geschlossen, das Quartett ist wohlauf, nimmt regel­mäßig Milch auf und Gewicht zu. Dass sich die winzigen Katzenbabys so gut entwickeln, haben sie ihrer Ziehmutter Lili und Familie Scheer aus Vierhausendorf zu verdanken. Am Donnerstag vor einer Woche erhielten die Scheers einen Anruf ihrer Tierarztpraxis. Sieben erst vier Tage alte Katzenbabys benö­tigten dringend eine Amme. Ihre Mutter war tags zuvor von einem Spaziergang nicht zurückgekehrt, 36 Stunden blieben die Lütten un­versorgt.Nach nur kurzer Bedenkzeit stand für Martina und Heinz Scheer fest: „Wir kümmern uns um die Tiere." Das Ehepaar hat Erfahrung mit Jungtieren, die von ihren Müttern nicht angenommen werden. Es betreibt eine Collie-Zucht und züchtet seit einigen Jahren auch Halbperserkatzen. Die Scheers wussten also sehr wohl, welcher Herausforderung sie sich stellten. Die Besitzerin der. verschwun­denen Mutterkatze brachte den Ihlienworthern die Tiere. Scheers breiteten eine dicke Decke im vorgeheizten Zimmer ihrer 13-jährigen Tochter Lea aus und stellten ihrer Katze Scarlett die Kinderschar vor, deren Kätzchen bereits kurz vor der Entwöhnung standen. Doch Scarlett beäugte die hilflosen Sieben nur misstrau-isch, wurde zunehmend mürri­scher und warf den Scheers bitter­böse Blicke zu. Sie wollte von den Babys partout nichts wissen. Ganz anders Katze Lilli, die das Geschehen aufmerksam verfolgt hatte. Als sie die Chance bekam, ins Zimmer zu schlüpfen, warf sie sich sofort auf die Decke mit den Katzenkindern und begann sie abzuschlecken. „Wir waren über­wältigt, konnten es kaum fassen und erbeteten, dass Lilli bald wie­der Milch produzieren würde." Abwegig war dies nicht. Das Tier hatte vor rund drei Wochen ihre Babys tot geboren und war durch vorangegangene Würfe eine erfah­rene Katzenmutter. Und es klapp­te. Die Babys erhielten zudem re­gelmäßig mit einer Einwegspritze zusätzliche Flüssigkeit. Eine mü­hevolle Angelegenheit. Alle zwei Stunden träufelte Heinz Schweer den Tierkindern tropfenweise die Nahrung ins Maul. Bei drei Kätz­chen kam aber jede Hilfe zu spät, sie waren zu geschwächt, um zu überleben. Das verbleibende Quartett ent­wickelt sich hingegen prächtig und wird immer mobiler. Nicht zuletzt, weil Katze Lilli immer mehr Milch geben konnte und sich um ihre Ziehkinder rührend kümmert. Zugefüttert werden muss nur noch wenig, (wip)



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