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  Es ist ein schöner Frühlingstag nicht zu warm und nicht zu kalt. Voller Freude und Elan gallopieren Max, Aimy und Linda auf die Weide neben dem alten Bauernhaus im Dorf ,,Vierhausen“. Max, der schon etwas ältere Haflinger, ist überglücklich Endlich ist der Winter vorbei. Das Gras beginnt zu sprießen, viele Blumen sind auf den Weg ins Leben und alles riecht nach Frühling. Toll! Auch Aimy und Linda gallopieren voller Lebensfreude über die Weide, hin und her und kreuz und quer, ihrem jugendlichem Alter gemäß. Ab und zu bleiben die glücklichen Drei stehen um ein Häppchen frisches Gras zu genießen. Oh wie gut das tut! Gott hat alles sooo toll eingerichtet. Wie dürfen wir uns an all dem Schönen freuen! Plötzlich bleiben sie wie angewurzelt stehen. In unmittelbarer Nähe hüpften 2 verliebte Hasen im Zick Zack vor ihnen her. ,,Die werden auch immer mutiger, murmelt Max ungnädig. Haben die noch nie was von Achtung vor dem Alter gehört". Nun Hopp und Happ waren bald wieder verschwunden,


aber da gab es jemanden ganz anderes, der nichts lieber tat, als den alten Max zu ärgern. Dieser jemand kam, als er die 3 Pferde erspähte, eiligen Schrittes auf die Weide gerannt. Die Geräusche, die dieses wuschlige ,,Monster“ von sich gab, waren alles andere als freundlich und dazu noch unglaublich laut. Er umkreiste die 3 Freunde im gebührendem Abstand, dabei lief folgender Monolog ab. ,, Hey, Ihr 3 Faulenzer! Auch mal wieder da! Was habt Ihr Taugenichtse eigentlich die ganzen Monate getrieben. Wohl Winterschlaf gehalten. Ha, Ha, Ha! Passt zu Euch, ihr kleinen Dummis". Ärgerlich drehte der alte ruhige Max seinen Kopf zur Seite. Immer diese Belästigungen, dachte er und schüttelte bedächtig sein Haupt. Dieser junge Hund, der meinte offensichtlich ganz Vierhausen gehöre ihm, und überhaupt bestand eine seiner Hauptaufgaben darin, die 3 Freunde zu ärgern. Besonders hatte er es auf den alten Max abgesehen, den er überhaupt nicht leiden konnte


Pferde, fand Simon, waren sowieso faule Geschöpfe. Eigentlich taten sie nichts anderes als stundenlang fressen, und dann auch noch dieses grüne Zeug. Natürlich hatte er es schon längst probiert, aber sofort wieder ausgespuckt, denn Iiiii-bä das war nun wirklich nicht sein Geschmack .Irgendwie waren Simon diese großen Wesen unheimlich. Hinzu kam noch, dass er Simon von Colliecux die Sprache dieses Gauls überhaupt nicht verstehen konnte.


Und so gab es ein Missverständnis nach dem anderen. Letztens erst, da hatte er sich vorgenommen Frieden zu schließen und hatte ein wenig schnuppern wollen am Hinterteil von Opa Max. Was machte der? Er trat doch tatsächlich nach Simon aus.


  Beinahe wäre er, der schlaue, mutige sowie friedliche Collierüde von dem alten knurrigem Haflingergaul verletzt worden. Hinzu kam noch, dass er, um in die Nähe von diesen Pferden zu gelangen, in den Matsch musste. Das war sehr schlecht für ihn. Denn er war ein hübscher junger Rüde, der sich jedes Mal stark beschmutzte. War schon mehr als peinlich zurück zu den Colliedamen zu kommen.


Vor allem die vornehme Lara, die sich niemals dreckig machte, sah ihn jedes mal von oben herab an. ,,Na Simon, wieder mal im Lehm gebadet. Wirst es nie lernen, mein armer Freund", sagte Lara spöttisch, während sie den von oben bis unten beschmutzten Rüden kritisch musterte. Dieser knallte dann jedes Mal neu durch und rannte zu Max auf die Weide, um sich dort zu beschweren, wobei der Alte ja nun wirklich nichts dafür konnte. So begann der Tag in Vierhausen fast immer mit Pferdewiehern, Vogelgezwitscher, Hundegebell, Entengeschnatter, und dem Muhen der Kühe.


In dem ältesten der 4 Häuser des kleinen Dorfes gab es noch mehr Hunde und eine Anzahl Kinder die das Leben in Vierhausen bestimmten.